Zentraler Bestandteil des Buchkonzeptes »Die Toten fehlen« ist ein Fotoalbum mit alten Fotografien. Doch dieses Fotoalbum ist anders. In diesem Album sind die verstorbenen Familienmitglieder aus den Bildern verschwunden. Jeder kennt dieses unbeschreibliche Gefühl, wenn man in alten Fotoalben blättert und Erinnerungen aus längst vergangenen Tagen wachgerüttelt werden. Doch die Menschen auf den Fotografien sind meist längst verstorben. In dem Buchprojekt »Die Toten fehlen« (2026) abstrahiert Jürgen Sobkowiak das Gefühl der Leere, die die Toten hinterlassen und geht der Frage nach: Wer erinnert sich noch an uns, wenn alle, die wir gekannt haben, gestorben sind? Hat es uns dann überhaupt gegeben? Hierfür hat der Künstler die Verstorbenen in mühevoller Kleinarbeit aus dem Bild wegretuschiert, sodass nur menschenleere Räume und Orte übrig bleiben. Für die künstlerische Selbstreflexion der eigenen Familiengeschichte nutzte Jürgen Sobkowiak originale Fotografien aus alten Fotoalben. Diese wurden hochauflösend gescannt, digital retuschiert und neu entwickelt. Mit den Retuschen erstellte der Künstler abschließend ein alt anmutendes Fotoalbum.
Das handgefertigte Künstlerbuch erscheint ab dem 5. Juli 2026 in einer offenen Auflage und enthält 23 originale Fotoabzüge (ISBN: 978-3-9828255-7-1, 40 Seiten, schwarz, 30x25 cm).
Handgefertigtes Künstlerbuch mit 23 Fotoabzügen
Fotoalbum aus echtem Leinen
Zwischenblätter aus Pergamin
Format: Schraubbindung
Farbe: Schwarz
Seitenzahl: 40 Seiten
Abmessungen: 30 x 2.8 x 25 cm
Sprache: Deutsch
Signiert, nummeriert und datiert
Auflage: offen
Erscheinungsdatum: 05.07.2026
Herausgeber: Jürgen Sobkowiak
ISBN: 978-3-00-9828255-7-1
