Als Interieur (französisch: Intérieur = das Innere) bezeichnet man das Innere eines Raumes. Ein Kleiderbügel, Bücher, seltsame Puppenteile, eine Vase. Die »Interieurs« (2016-2020) von Jürgen Sobkowiak sind menschenleere Orte der Stille, der Melancholie und der Verlassenheit. Sie erzählen leise Geschichten und wirken wie diffuse Abbilder unserer Innenwelten. Eine Einladung zur Auseinandersetzung mit dem eigenen inneren Raum. Zwischen konzeptueller Verdichtung und poetischer Abstraktion erzeugt Jürgen Sobkowiak eine Atmosphäre, die zwischen Präsenz und Absenz zu schwanken scheint. Das laute und hektische Leben der Gegenwart scheint verloren gegangen zu sein. Die Bilder wirken still, starr, wie eingefrorene Szenen eines Traums. Die Frage nach einer symbolhaften Bedeutungsebene drängt sich auf. Mit einem Feingefühl für Licht, Atmosphäre und Komposition entstehen Bildräume, in denen sich der Betrachter verlieren kann - und das Denken beginnt.

Hiatus, 2020

 

Siebzig Seiten, 2019

 

Abend und Morgen, 2019

 


Narben, 2019

 

Letztes Hemd, 2019

 

Kreuzweg, 2019

 


Traumende, 2017

 

Lücke, 2017

 


Kapitel, 2017

 

Jonas Fall, 2017

 


Emilie, 2017

 

Getilgt, 2017

 

Irrlicht, 2017

 


Das Ende der Unschuld, 2016

 

Abkehr, 2016